Food From Sweden  

   

 

Die „Hafertaler"-Familienpackungen erfreuen die Deutschen

Seit 1988 kann man auch in Deutschland die leckeren  „Hafertaler" genießen und heutzutage werden die beliebten Kekse in vielen deutschen Supermärkten und Delikatessenläden verkauft. 

Die Firma Gillebagaren wurde im Jahre 1967 gegründet und die bekannte Familienpackung wurde schon kurz darauf auf den Markt gebracht. „Bagaren" ist das schwedische Wort für Bäcker und „Gille" ein altes Wort für „Feier", welches im Südschwedischen Schonen auch heute noch verwendet wird. „Der Name hat sehr gut funktioniert, da er in den meisten Ländern leicht auszusprechen ist", erklärt Geschäftsführer Ekström. Das Sortiment von Gillebagaren besteht aus klassischen, schwedischen Kuchen, die nach traditionellen Rezepten gebacken werden. Gillebagaren ist heute der führende Produzent von Haferkuchen und seit dem 1. August 2008 ist Continental Bakeries, ein holländischer Hersteller von Backwaren neuer  Eigentümer.

Was also ist das Erfolgsgeheimnis von Gillebagaren? Ekström hat eine einfache Antwort darauf:  „Unsere Produkte schmecken den Deutschen". Ferner weist er darauf hin, dass die Familienpackung und die neue Minifamilienpackung die Deutschen ansprechen, da sie von dem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt sind. Die Preisempfindlichkeit der Deutschen war 2008 besonders deutlich ersichtlich, als der Verkauf in Folge einer Preissteigerung wesentlich abgenommen hatte. Für 2009 rechnet Ekström jedoch damit, dass sich der Verkauf wieder normalisieren wird.

Neben Produkt und Verpackung  ist jedoch auch die gute Zusammenarbeit mit dem deutschen Importeur ein wesentlicher Erfolgsfaktor. „Wir haben  so weit wie möglich versucht die Ansichten des Importeurs und dessen Markteinschätzungen zu berücksichtigen", meint Ekström.

Besonders zu Anfang der Etablierung in Deutschland hatte Gillebagaren Unterstützung von IKEA bekommen, hier besteht für viele Deutsche der erste Kontakt zu schwedischen Lebensmitteln.  In den 80er und 90er Jahren arbeiteten Gillebagaren und IKEA mit demselben deutschen Importeur zusammen, HWH Hamburg.

Gillebagaren sieht positiv in die Zukunft mit dem Ziel, das Produktsortiment auszuweiten und die Produkte in weiteren Läden zu verkaufen. Ekström meint, dass es heute vielleicht etwas leichter ist  für schwedische Lebensmittelhersteller auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Die Konkurrenz ist zwar stärker geworden aber gleichzeitig kennen und mögen die Deutschen mittlerweile diverse schwedische Produkte und sind oft neugierig auf mehr.


 
 
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