Food From Sweden  

   

 

Die Lebensmittelindustrie ist die viertgrößte Industrie Schwedens

Die Lebensmittelindustrie in Schweden besteht aus sowohl kleineren privaten Unternehmen, landwirtschaftlichen Kooperationen und großen Lebensmittelkonzernen. Die Mehrheit der Lebensmittelunternehmen ist in den Bereichen Schlachterei/Fleischerei, Molkerei und Bäckerei tätig und beschäftigt 60% aller Angestellten der Branche.

Landwirtschaft in Schweden



Schwedens Bauern, besonders im Norden des Landes, müssen schnell sein: Dort ist die Anbauperiode fast 100 Tage kürzer als im Süden. Landesweit erlaubt das Klima nur eine Ernte pro Jahr. Dies ist jedoch gut für den Boden, der so in den Wintermonaten seine natürliche Ruhepause bekommt.

Heute sind ca. 90.000 Schweden in der Landwirtschaft beschäftigt, weniger als 2 Prozent der gesamten Bevölkerung. Da die Bauern mit ihren Erzeugnissen jedoch 45 Prozent zur schwedischen Nahrungsmittelindustrie beisteuern, genießen sie eine einzigartige Stellung.

Natürliche Ressourcen

Schweden ist von Natur aus reich!

Grün bis zum Horizont: Holz, dicke Beeren und große Pilze sind die Produkte des schwedischen Waldes. In den Wintermonaten friert das Land komplett ein und zwingt den Kreislauf der Natur eine Ruhepause einzulegen.

Schädlingen und Mikroorganismen geht der Frost ordentlich an die Nieren, und darum hat die schwedische Land- und Forstwirtschaft im Frühling ein Problem weniger: chemische Schädlingsbekämpfung ist unnötig.

Schweden ist voller Wasser: Die Gletscher im Nordwesten und die ausgedehnten Feuchtgebiete speichern enorme Wassermengen. Hinzu kommen 100.000 Seen und eine Vielzahl klarer Flüsse.

Nationalgetränk Nr. 1 ist Leitungswasser - es kommt, nur minimal aufbereitet, direkt aus den Seen und kann bedenkenlos getrunken werden.

Tierschutz in Schweden



Die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren war in den 80er Jahren eine der ersten, die lautstark eine artgerechte Tierhaltung forderte. Die Konsequenz: Ein neues Tierschutzgesetz, das zu den strengsten der Welt zählt. Seither hat jedes landwirtschaftliche Nutztier in Schweden ein Anrecht auf Bewegungsfreiheit und gutes Futter - ohne Antibiotika und unnötige Zusätze.


 
 
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